Katholische Pfarrgemeinde

in Frankfurt - Nied "Mit Gott für die Welt"

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Thomas SchmidtKirchentagebuch für den 30.05.2020

von Thomas Schmidt

 

 

 

Die Pfingstsequenz ist eines der ältesten Gebete unserer Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Sie hat sämtliche Liturgiereformen überlebt und soll am Pfingstsonntag gesungen werden.
Sie ist eines meiner Lieblingsgebete und erinnert an die Gaben des Heiligen Geistes. Sie ist ein Text der Ermutigung für jede und jeden von uns, für unsere Gemeinden und ein Stichwortgeber für die Kirchenentwicklung, die in unserem Bistum auf der Tagesordnung steht.

Komm herab, o Heiliger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not.

In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit. Amen. Halleluja.

 

Bitte, denken sie auch an die Menschen in ihrer Umgebung, die nicht über einen Internetzugang verfügen und drucken sie das Kirchentagebuch aus und werfen es ihren Nachbarn, Freunden und Bekannte bei einem kleinen Spaziergang in den Briefkasten!
Vielen Dank!