Katholische Pfarrgemeinde

in Frankfurt - Nied "Mit Gott für die Welt"

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Verena NitzlingLiebe Leserin, lieber Leser,
heute, am 13. Dezember 2020 feiern wir den dritten Adventssonntag und wir gedenken der heiligen Luzia, deren Name übersetzt „die Leuchtende“ bedeutet.
Die Heilige Luzia wurde im Jahr 286 geboren, lebte in Syrakus auf Sizilien und starb am 13.12.310.
In einer Zeit der Christenverfolgung als viele Christen sich versteckt hielten, versorgte sie diese Menschen in den Katakomben mit Lebensmitteln.
Damit sie die Hände frei zum Tragen hatte, setzte sie sich einen Kranz mit Lichtern auf den Kopf. Als Luzia einen reichen Mann heiraten sollte, weigerte sie sich dieses zu tun, da sie keusch bleiben wollte und löste die Verlobung. Der vor den Kopf gestoßene Mann verriet sie beim Kaiser, woraufhin dieser sie hinrichten ließ.
Heute am dritten Advent und auch bei der Hl. Luzia geht es um das Licht – heute brennen nun drei Kerzen am Adventskranz. Es wird immer heller und das Licht der Kerze schenkt uns Wärme und Vorfreude.
Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass die Pfadfinder am dritten Adventssonntag das Friedenslicht aus Bethlehem nach Deutschland bringen.
Dieses von einem Kind in Betlehem entzündete Licht will uns vernetzen und zum friedvollen und gerechten Umgang miteinander auffordern.
Jesus das Licht der Welt. ER will das Leben aller Menschen hell machen.
Licht vermehrt sich, wenn wir es teilen.
Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, dass wir aufeinander achten und uns umeinander kümmern. Ich lade Euch und Sie ein, das Friedenslicht in den nächsten Tagen aus den Kirchen mit nach Hause zu nehmen, weiterzugeben und so ein Zeichen zu setzen für unsere Welt. Macht euch auf und werdet Lichtbringerin und Lichtbringer, Friedensbringerin und Friedensbringer, Hoffnungsträgerin und Hoffnungsträger.
Jesus, du bist das Licht der Welt, wir warten auf dein Kommen.
Wir machen uns auf den Weg, um dich in unserer Welt zu finden.
Entzünde uns, damit wir dein Licht, deine Liebe, durch unser Handeln in unsere Welt tragen.
Ich wünsche Ihnen und Euch einen gesegneten dritten Advent und vor allem Gesundheit in diesen Tagen.
Ihre
Verena Nitzling

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Adventliche Gestaltem

Zwei adventliche Gestalten prägen das kirchliche Leben an diesem 2. Adventsonntag: Der hl. Nikolaus und Johannes der Täufer. Ersterer ist der Tagesheilige. Letzterer ist die zentrale Figur im Evangelium des 2. Advent (In diesem Jahr fallen der 6. 12. Und der 2. Advent zusammen). Beides sind sie Berühmtheiten der christlichen Tradition und der Volksfrömmigkeit. Auf den ersten Blick könnte sie gegensätzlicher nicht sein. „Niklas ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann“ singen wir von dem einen. Der Kinderbischof! Eine heitere gütige Gestalt! Der andere ist ein rauer Geselle, lebt in der Wüste, trägt ein Gewand aus Kamelhaaren, verspeist Heuschrecken und wilden Honig und hält Schimpfpredigten.
Und doch sind sich die beiden ähnlicher als wir denken und haben auch eine gemeinsame Botschaft für uns. Leider haben wir von hl. Nikolaus „nur“ Legenden und kaum historische Tatsachen. Aber warum soll ein Heiliger nicht gerade durch die Geschichten zu uns sprechen, die über ihn erzählt werden? Das gelingt, wenn wir nicht nur einem verkopften Rationalismus huldigen!
Nikolaus ist eben nicht nur der liebe alte Kinderliebling mit dem Rauschebart. Die Legenden erzählen uns, dass er die Prostitution bekämpft und dass er Gerechtigkeit übt (er hilft einem armen Mann, der aus Not seine Töchter in die Prostitution verkaufen will). Beides auch heute noch Themen!
Er ist gegen Antisemitismus (er steht Juden bei, die bei Geldgeschäften von Christen übervorteilt werden oder von Christen bestohlen wurden – der Antisemitismus behauptet dies ja gerade umgekehrt. Auch heute – leider wieder – ein Thema!
Er gewährt bedrohten Kindern Schutz (die grausige Legende von den eingepökelten Kindern!) –Schlagzeilen von heute: Kinderarmut! Missbrauch von Kindern (besonders traurig: auch in der Kirche!)! Kinderarbeit! Kindersoldaten!
Nikolaus setzt sich für politische Gefangene ein (die Legende von den drei zum Tod verurteilten Soldaten) – eine Ermutigung für Amnesty International. Er war in der letzten großen Christenverfolgung im Gefängnis und erinnert uns an die Christ*innen, die heute verfolgt werden. 4.136 von ihnen wurden 2019 getötet! Über 200 Millionen gelten heute als verfolgt!
Schließlich hat er sich beim Konzil von Nikäa für den wahren christlichen Glauben eingesetzt (die Göttlichkeit Jesu Christi, des von Maria geborenen Sohnes Gottes).
Was uns zu Johannes der Täufer zurückführt: er hat nicht nur geschimpft, er hat vor allem auf Jesu als das Lamm Gottes hingewiesen und damit auf den, der eine frohe Botschaft (das Evangelium!) verkünden wollte. Er hat ihn im Jordan getauft und die Stimme vom Himmel hat ihn als „meinen geliebten Sohn“ ausgewiesen. Mit seiner Gerichtsrede hat er dafür gesorgt, dass das Evangelium nicht nur als ein „harmloser Papiertiger“ abgetan wird, sondern als Botschaft, die Konsequenzen hat: Menschen können ihr Leben gewinnen oder es verfehlen. Nichts Anderes ist auch die Botschaft Jesu. Aber das große Ziel bleibt bei Johannes wie bei Jesus, dass das Leben der Menschen glücken kann, Und dafür steht auch der Nothelfer Nikolaus, nicht nur bei den Seeleuten, deren Patron er ist.
Johannes und Nikolaus – nicht nur, aber besonders in der Ostkirche gehören sie zu den meistverehrten Heiligen. Über die Jahrhunderte stehen sie für die Relevanz der christlichen Botschaft, die sich zeigt, wo sie in Menschen Gestalt annimmt!
Rolf Glaser

Ralf Albensoeder 1 218x300

 

von Ralf Albensoeder

 

 

 

 

 

 

 

Zur Geschichte

Christkönig, welch ein Abschluss des Kirchenjahres. Dabei ist es sehr jung. Erst 1925 wurde es zum Gedächtnis der 1600 Jahr Feier des Konzils von Nicäa von Papst Pius XI eingeführt.
Dies ungewohnt politische Fest wurde bis zur Liturgiereform am letzten Sonntag im Oktober gefeiert.
Die Zeit Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhunderts war geprägt von vielen Umbrüchen. 1870 hatte der Papst seine weltliche Macht verloren, der Kirchenstaat ist in Italien aufgegangen. Nach dem 1. Weltkrieg sind viele Monarchien von Demokratien abgelöste worden. Die Herrschaft von Kaisern und Königen war der Herrschaft des Volkes gewichen.
Papst Pius XI sah den christlichen Glauben durch die Demokratie gefährdet. So setzte er mit diesem Fest ein Zeichen für die Gläubigen welche Bedeutung Jesus in der Welt und im Universum hat.

Zehn Jahre später wurde in Deutschland dieses Fest für die katholische Jugend von besonderer Bedeutung. Sie hatten bis 1935 an Dreifaltigkeitssonntag den Bekenntnistag mit Prozessionen etc. gefeiert Die Nationalsozialisten legten deshalb das Reichsportfest auf diesen Tag, um ihn  zu verhindern. Daraufhin feierte die katholische Jugend den Bekenntnistag am Christkönigsfest. Welch ein Zeichen in der Herrschaft der Nazis!

 

Christkönig heute:

Vom Verstand kann ich den Titel König verstehen, auch wenn viele Könige nun wirklich keine Vorbilder sind. Aber mit dem Herzen?
Wenn ich an Jesus denke, da fallen mir ganz andere Begriffe ein: Freund, Bruder, Weggefährte, ich nenne ihn beim Namen: Jesus oder Christus.
Als Theologe stehen mir die Begriffe Retter, Heiland, Menschensohn, Sohn Gottes vor Augen, aber wenn ich bete gehören diese, wenn ich ehrlich bin, nicht dazu.
Dann ist Jesus der Bruder, der Freund, der Partner, mein Begleiter. Wie steht es im Johannesevangelium (Joh 15,15): Ich nenne euch nicht mehr Knechte, sondern Freunde.
Wer ist dieser Jeschua ben Joseph, der Mensch aus dem kleinen galiläischen Bergdorf Nazareth. Welche Beziehung habe ich zu ihm?

Als erstes fällt mir sein Name ein, dem wir Christen auch unseren Namen verdanken - Jesus, der Christus.- Er war Jesus, ein Mensch, der wie kein anderer Gott nahe stand, der Christus, der nicht an seinem Gott-Sein festhielt, sondern eben Mensch wurde wie wir - mit Haut und Haaren sich auf uns einließ und die Haut zu Markte trug - der sich in seiner Leidenschaft für uns ans Kreuz hängen ließ, aber nicht im Tod gelassen wurde. So bleibt er auch immer der Jesus von Nazareth, der mit den Menschen fühlt. Und oft will er mir sicherlich näher sein, als ich es manchmal zulassen möchte.
Manchmal nenne ich ihn auch Herr, weil er mir viel voraushat, ich könnte so viel von ihm lernen, was er vorgelebt hat. Aber da wird es schon manchmal schwierig, denn oft diene ich vielen Herren - dem Wohlstand, der Freizeit, dem Ansehen bei anderen - Herren, die mich besitzen wollen.
Und dann spüre ich aber auch wieder, dass Jesus der Herr ist, der mich nicht besitzen will, der mich nicht anherrscht, der nicht der Herr dadurch ist, dass er mich kleinhalten will.
Er ist nicht so ein Herr, der andauernd mir einimpfen will: „Du bist nicht würdig, dass ich eingehe unter dein Dach.“ Ich glaube, wenn wir ihn fragen könnten, will er nicht so sein, dieser Kyrios, der Herr.
„Den einzigen Bruder, den die Menschen je hatten, haben die Prälaten zum Herrn gemacht.“ So hatte es einmal Heinrich Böll gesagt.
Viel mehr glaube ich, dass ich beten kann: „aber sprich nur ein Wort, und meine Seele wird gesund“

Ein Herr, der heilsame Worte weiß, dass ich dort weitersehen kann, wo ich blind bin, das ich wieder laufen lerne, wo ich wie gelähmt war, der auch dann noch bei mir bleibt, wenn alle gegangen sind, vor den ich ohne Masken treten darf, so wie ich bin - mit allen Kanten und Schwächen, aber auch mit den Gaben, den Talenten, die ich geschenkt bekam.
Dann ist er wie ein großer Bruder, der vom Leben reden kann, weil er es selbst gelebt hat, der vielleicht auch dann noch einen Weg kennt, wo ich mir selbst alle Aussichten verbaut habe.
Ein Bruder, von dessen Wort ich mich viel öfters leiten lassen sollte, als ich es tue.
ER ist der Herr und meinetwegen auch König, der mein Leben regieren, nein: leiten soll. Das nicht Corona, Verschwörungstheorien oder sonst was, was das Leben bedroht, einen beherrscht. Sondern der, bei dem es Leben in Fülle gibt. (Joh 10,10)

Anmerkung: Dieses Fest wird übrigens auch in den anglikanischen Kirchen und in vielen englischsprachigen lutherischen Kirchen am letzten Sonntag des Kirchenjahres gefeiert.

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„Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern,…“ (Mk 13,34)

Mit dem heutigen Sonntag beginnt nicht nur ein neues Kirchenjahr, sondern vor allem die Adventszeit. Im Evangelium dieses Sonntags kriegen wir einen Hinweis, wie wir mit dieser Zeit, die vor uns steht umgehen sollen. Es ist aber auch ein genereller Aufruf, wie mit der Erwartung der neuerlichen Ankunft Christi in der Welt umzugehen ist.

Dabei gibt es zwei Aspekte, die wesentlich sind. Der eine wird sehr deutlich benannt, ist klar formuliert und wird mehrfach erwähnt.

„Seid wachsam!“

Wir sollen aufmerksam sein, denn wir wissen – im Gegensatz zu Weihnachten – nicht, wann es soweit sein wird. Wir haben keinen Adventskalender, der uns sagt: „Noch so oft, darfst du Schokolade essen oder ein Bier trinken, bis der Heilige Abend da ist.“ Wir haben auch keinen Adventskranz, der uns hierüber Auskunft gibt. Wir wissen nur, dass ER kommen wird, darauf können wir vertrauen. Wir sollen aufmerksam sein und das Haus hüten und bewahren, das der Herr uns hinterlassen hat. Für die Adventszeit heißt das: „Nimm jeden Tag als Aufforderung, über dein Handeln und den Umgang der Gesellschaft mit den Menschen am Rand nachzudenken und gegebenenfalls zu verändern.“

Es liegt also an UNS…

…Nicht, wann ER kommen wird, sondern, dass wir diese Zeit nutzen. UNS ist auch heute noch vom Hausherrn die Verantwortung übertragen worden, alle Verantwortung, nicht nur die für uns, sondern für alle Menschen. Wir sind gefordert, uns einzusetzen für diese Welt und all ihre Menschen. Das ist nicht notwendigerweise missionarisch gedacht. Aber im Gegensatz zu anderen Menschen sind die Diener dem Hausherrn gegenüber in der Verantwortung. Dem Hausherrn, der kommen wird in ungewisser Zukunft aber auch in dem kleinen Kind, das in einem Stall in die Welt kommen wird.

Dieses Kind, das später sagt: „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“ Dafür werdet ihr Verantwortung tragen.

Markusevangelium 13, 33-36 (Evangelium in leichter Sprache)

Jesus erzählte ein Beispiel. Jesus sagte: Ein Mann wollte verreisen. Der Mann sagt zu einem Diener: Pass auf das Haus auf. Und auf die anderen Diener. Ich fahre weg. Wenn ich wieder nach Hause komme, soll alles in Ordnung sein. Jesus sagte: Der Diener weiß nicht genau, wann der Mann zurück kommt. Aber der Diener passt jeden Tag auf. Und tut alles, was der Mann gesagt hat. Bis der Mann wieder zu Hause ist.

Ruben Manger

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von Rolf Müller

 

 

Dass das Trauern ferne flieht….

Der November wird von vielen als ein „trauriger Monat“ bezeichnet. Warum das so ist, ist mir intuitiv klar: Die Bäume verlieren ihre Blätter, draußen ist es meist trüb und nass, die Sonne scheint selten und die Tage werden immer kürzer. Die Gedenktage an unsere Toten an Allerseelen, am Volkstrauertag und am Totensonntag liegen wohl nicht umsonst in diesem Monat. In diesem November scheint mir alles noch etwas trauriger zu sein: Durch den Lockdown sind die Restaurants, die Sportvereine und vieles andere mehr nicht mehr zugänglich; viele Begegnungen und Feiern nicht mehr möglich. Es ist für manch einen ein besonders trauriger November im Jahr 2020.

Ein Lied aus unserem Gotteslob spricht mich gerade in diesen Tagen besonders an. Es heißt: „Singt dem Herrn ein neues Lied“ (Gl 409). Der Text der Strophen ruft zum Lob Gottes auf: „Singt dem Herrn ein neues Lied, niemand soll’s Euch wehren. Dass das Trauern ferne flieht, singet Gott zu Ehren.“ In meinen Worten heißt das: Nichts soll mich davon abhalten, Gott zu ehren. Dann wird das Trauern fliehen. Das ist keine einfache Botschaft für mich. Soll das Traurig sein einfach verschwinden, wenn ich anfange, ein Loblied zu singen? Ich weiß nicht, ob das alleine reichen würde. Aber in der dritten Strophe bekomme ich einen guten Hinweis: „Hat er (Gott) nicht zu aller Zeit uns bisher getragen und geführt in allem Streit, sollten wir verzagen?“ Ich verstehe diese Zeilen als eine Aufforderung an mich: Ich soll mich an die Spuren Gottes in meinem Leben erinnern. Was habe ich schon an Schönen, Sinnvollem, Guten erfahren und erlebt? Denn mir geht es da oft wie vielen anderen auch. Ich sehe zuerst das, was nicht so gut läuft, was mich traurig oder wütend macht. Wenn ich mich dagegen an Gottes Spuren in meinem Leben erinnere wird mir klar: Ganz oft habe ich mich von ihm getragen gefühlt. Manchmal auch in schlechten Zeiten. Ich erinnere mich an so manches gute Gespräch und an gute Begegnungen, die mich wirklich gerade dann getröstet haben. Und dann denke ich an die Zusage Gottes, wie sie in dieser dritten Strophe formuliert wird: „Seine Schar verlässt er nicht, und in dieser Zuversicht, darf sie’s fröhlich wagen.“ Diese Zusage gilt, da bin ich mir sicher, auch für uns heute!

Der Liedtext wurde von Alfred Kempf in einer schwierigen Zeit geschrieben, im Jahr 1941. Seine elsässische Heimat war vom nationalsozialistischen Deutschland besetzt, der Krieg bereits im vollen Gange. Es beeindruckt mich, dass der Dichter gerade in dieser sehr traurigen Zeit so ein Lied des Trostes und der Hoffnung geschrieben hat. Umso wichtiger ist mir dieses Lied in diesem November: „Lasst sein Lob durch Wort und Tat täglich neu erschallen“ – diese Zeile aus der 2. Strophe bringt es für mich auf den Punkt. Ich soll Gott mit Worten, aber besonders auch durch Taten loben. Gerade in diesem Jahr fällt mir viel dazu ein: Wir selbst sollen versuchen, einsamen Menschen ein Trost zu sein und aktiv denen zu helfen, die uns brauchen. Denn so können auch andere Menschen durch uns das erfahren, was der Dichter mitten im zweiten Weltkrieg wohl erfahren hat: „Führt auch unser Weg durch Nacht, bleibt doch seines Armes Macht über unserm Wallen.“