Katholische Pfarrgemeinde

in Frankfurt - Nied "Mit Gott für die Welt"

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von Ruben Manger

Weiterhin ist vieles unklar in unserem Leben – 1 Jahr Wochenwort

Am 14. Juni 2020 erschien auf den Webseiten unserer Pfarreien das erste Wochenwort. Damals haben wir nicht gedacht, dass wir ein Jahr später noch immer zu kämpfen haben.

Vieles ist schon besser geworden, immer mehr Menschen sind geimpft. Selbst für die Kinder und Jugendlichen sind inzwischen Impfstoffe in Vorbereitung. Wie im letzten Jahr werden die Sommermonate entspannter werden. Die Inzidenzen gehen zurück immer mehr Maßnahmen werden zurückgenommen. Welche Freude war es, endlich wieder im Restaurant zu essen und nicht zuletzt, auch im Gottesdienst wieder zu singen. Die Hoffnung keimt, dass am Ende des Tunnels das Licht schon zu sehen ist.

Aber ist das Senfkorn schon gesprossen?

Am Sonntag hören wir im Evangelium das Gleichnis vom Senfkorn als kleinstem Korn, von dem aber die größte Frucht ausgeht.

Bei der Zucht von Pflanzen muss man auf vieles achten, die richtige Menge Wasser, genug Sonne, Schädlinge vermeiden und vieles mehr. Und so ist es auch mit dem Umgang mit der Pandemie. Gerade jetzt heißt es, nicht voreilig zu viel zu wollen. Noch hat das Virus nicht kapituliert. Auch wenn die Impfstoffe nach aktuellem Stand auch gegen die Varianten hilfreich sind, wissen wir nicht, welche Varianten noch auftauchen können. Wenn wir sorgsam agieren wie mit dem Senfkorn werden wir eines Tages die Frucht des großen Baumes kosten dürfen. Darauf können wir vertrauen und hoffen. Der Gärtner, der sich immer um uns kümmert ist Gott, der sich um uns sorgt und in allen unseren Herausforderungen zur Seite steht.

Hoffen wir darauf, dass wir in einem Jahr die Ernte der Arbeit dieses Jahres einfahren können und uns für all die Mühen und Belastungen sich in eine reiche Frucht verwandeln!