Bußsakrament

 

 

Das Bußsakrament oder die Beichte heißt eigentlich „Sakrament der Wiederversöhnung“. Dies macht deutlich, worum es eigentlich geht. Wir Menschen machen nicht alles richtig. Manchmal verletzen wir dabei unsere Mitmenschen an Leib und/oder Seele. Dadurch werden wir schuldig, die Beziehung erleidet einen Schaden. Meist kann der Schaden im persönlichen Gespräch miteinander wieder behoben – versöhnt werden. Es gibt aber auch Situationen, in denen dies nicht möglich ist.

Unser Glaube an den einen Gott, den Schöpfer des Lebens, sagt uns aber auch, dass Schuld und Versagen unsere Beziehung zu Gott belastet. Die Kath. Kirche kennt hier verschiedene Formen, die eigene Schuld zu benennen und einen Neuanfang zu wagen. Dies sind das allg. Schuldbekenntnis zu Beginn jeden Gottesdienstes, der Bußgottesdienst und das Sakrament der Wiederversöhnung (Beichte). In allen drei wird die Liebe Gottes zu den Menschen besonders deutlich, da Gott barmherzig ist und immer bereit ist, uns zu verzeihen, auch da, wo Menschen nicht verzeihen können. Dadurch ist es uns möglich, den Neuanfang zu wagen.

Wenn sie den Wunsch haben, eine Schuld, die ihre eigene Seele belastet, im persönlichen Beichtgespräch zu bekennen, wenden sie sich bitte vertrauensvoll an Pfarrer Rolf Glaser.

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