Große Freude aber auch Erleichterung konnte man allen Beteiligten des Umweltkernteams am Mittwochnachmittag, dem 2. März 2011 ansehen, als der externe Gutachter bekannt gab, dass unsere Kirchengemeinde mit Erfolg die Ziele zur Zertifizierung zur Verleihung des europäischen Umweltgütesiegels nach EMAS III erreicht hat. Dieses Gütesiegel wird uns in absehbarer Zeit feierlich verliehen werden um nach außen hin unser Eintreten für die Bewahrung der Schöpfung zu zeigen.

Vorausgegangen waren an diesem Tag eine eingehende Begutachtung sämtlicher Einrichtungen unserer Gemeinde sowie die Auswertung bereits erreichter und zukünftiger Umweltziele. Besondere Anerkennung fanden Projekte der Vergangenheit, wie das erste bistumsweite Niedrigenergiehaus – das Pfarrhaus von Sankt Markus sowie die Photovoltaikanlage auf dem Gemeindezentrum Dreifaltigkeit.

Was so für die Zukunft noch alles ansteht, wollen wir Ihnen nach dem Erscheinen unserer Umwelterklärung noch näher erläutern.

Unser besonderes Anliegen an Sie, liebe Gemeinde, ist, mit uns gemeinsam den Weg zu einer verbesserten Umwelt zu verwirklichen. Wir werden an den Schriftständen in nächster Zeit Flugblätter auslegen, in denen Sie uns Ihre Vorschläge mitteilen können. Und vergessen Sie nicht: Wir unterstützen fair gehandelte Produkte

Dieter Ruß (Umweltmanagementbeauftragter)

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Das Umweltmanagement in unserer Gemeinde

Was haben wir bereits unternommen und was können wir noch verändern?

Die Weichen zur Beantwortung dieser Frage wurden schon vor einer langen Zeit gestellt, als Neuanschaffungen und Reparaturen an Gebäudeteilen anstanden. Inwieweit solche Objekte zum Aufbau eines Umweltmanagements in unserer Kirchengemeinde mit einbezogen werden können, wurde in einer Begehung der Gebäude und bei einer Bestandsaufnahme aller bereits laufenden Maßnahmen festgehalten. Dies war der erste Schritt.

Ein Hauptbestandteil unseres Managements ist der Einsatz mit den uns zur Verfügung stehenden Energieressourcen. Vordergründig bestehen wir auf Einsparungen von Elektrizität und Gas, die gewaltig an unserem Geldbeutel zehren. Eine genaue Beobachtung des Marktes und der Abschluß von Rahmenabkommen haben dazu verholfen, manchen Euro einzusparen.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist auch die Eigenerzeugung von Solarenergie. Auf dem Dach des Gemeindehauses in der Oeserstraße befinden sich eine stattliche Anzahl von Paneelen, die das Tageslicht in Strom umwandeln.

Ab dem 1. November 2010 werden Werktagsgottesdienste nur noch in den beiden Gemeindesälen stattfinden, um so die Heizleistung für unsere beiden Kirchen wesentlich zu reduzieren.

Aber auch Ihre Ideen sind gefragt. Bitte unterstützen Sie uns bei diesem Vorhaben. Denn nur gemeinsam sind wir stark. Kliicken Sie ganz einfach auf den oben stehenden Button und schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Selbstverständlich darf bei unseren Vorhaben die Natur nicht zu kurz koimmen. Ein Turmfalke in Sankt Markus? Oder Nistkästen im Pfarrgarten? Leider haben uns unsere Falken infolge von Reparaturarbeiten am Kirchengebäude verlassen. Um eine erneute Ansiedelung zu gewährleisten, ist die nötige Ruhe wieder eingekehrt. Alle Vorbereitungen sind getroffen und nun heist es nur noch abzuwarten.

Ich hoffe, dass ich bald mehr über in den Umweltschutz berichten kann. In der Zwischenzeit lege ich Ihnen das nebenstehende Gebet zu einem regen Gebrauch ans Herz.

Ihr Umweltbeauftragter der Katholischen Kirchengemeinde F - Nied, Dieter Ruß)

Ewiger Schöpfer des Lebens...

Voll Sorge sehen wir, wie Wasser, Luft und Erde, Pflanzen und Tiere durch menschliches Fehlverhalten Schaden nehmen. Wir rufen zu dir:

A. Führe uns zu neuem Einklang mit deiner Schöpfung

  • Führe uns zu verantwortlichem Umgang mit den Ressourcen der Erde.
  • Hilf, daß wir das Unsere beitragen um die Wälder vor der Zerstörung und die Gewässer vor der Vergiftung zu schützen.
  • Fördere unser Bemühen, den Klimawandel aufzuhalten.
  • Lass uns jedes Lebewesen als dein Geschöpf achten und keines seiner Würde berauben.
  • Hilf, dass noch unsere Kinder und Kindeskinder sich an der Natur freuen können.

Gefunden in den Stundenbuch Magnificat Sept. 2010)

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